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33. WM der Clubs in Italien 2013 PDF Drucken E-Mail
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Freitag, den 21. Juni 2013 um 00:00 Uhr

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33rd Coarse Angling World Championship for Clubs

CANALE BRIAN - Torre di Mosto

Italien war der Austragungsort der diesjährigen Club-WM. Der bekanntermassen schwierig zu beangelnde Canale Brian das Gewässer. Favorisiert wie immer Italien auf Grund des Heimvorteils der noch durch die Mannschaft von Roberto Trabucco verstärkt wurde, den immerhin kennt das Team Ravanelli Trabucco hier jeden Zentimeter des Gewässers und immer bei den Favoriten England vertreten durch die Kamasan Starlets. Bei der momentanen Leistungsdichte sind aber weitere zehn Teams jederzeit in der Lage so einen Bewerb zu gewinnen - was dann ja auch geschah.

Erste Kontakte mit dem Team gab's telefonisch mit Kapitän Sigi Humpl mit dem Ergebnis: "Uns geht's gut im Training wir fangen an jedem Teil der Strecke Fische und meist mehr als die Anderen - die Engländer beobachten uns schon....". Anreise am Donnerstag und Ankunft am Gewässer. Ich bin noch nicht mal ganz auf der Strecke als mich Mark Downes abfängt und intensiv befragt was wir denn machen dass wir immer und überall "Cefallos" (Meeräschen) fangen. Leider kann ich dazu nichts sagen, bin ja gerade erst gekommen. Bevor ich noch die Box der Österreicher erreiche gleiches Szenario mit Jan van Schendel, Darren Cox, usw.

Im Training läuft es so gut, dass wir zum Kreis der Favoriten gezählt werden - wann ist das einem österreichischen Team zuletzt passiert? Nerven bewahren und ruhig bleiben, der erste Bewerbstag wird zeigen wo wir wirklich stehen. Und dann kam es so richtig heftig. Keine Meeräschen auf der ganzen Strecke. Komplett andere Bedingungen. Strömung in die andrere Richtung und eine Taktik die auf auch spätes schnelles Fangen von Fischen die nicht vorhanden waren ausgerichtet war brachten dann die Ernüchterung. Als wir draufkamen, dass das heute mit den Meeräschen nicht klappt, war der Bewerb fast vorbei und entsprechend trist die Platzierungen. Was die ganze Woche nicht passiert war ist plötzlich eingetreten. In der letzten halben Stunde drehte die Strömung wieder und Milo bemerkte beiläufig, jetzt kommen die Fische wieder....leider zu spät.

So fanden wir uns nach dem ersten Tag auf Platz 27 wieder. Das schmerzte und führte zu verständlicher Frustration. Aber da war keinem ein Vorwurf zu machen. Die Taktik war ausgearbeitet worden und jeder hatte diese durchgezogen. Im Training wurden oft in der letzen Stunde 3 - 4 kg Fische und manchamal auch mehr gefangen - heute leider nicht. Neuer Tag neues Glück. Taktik ändern? Wozu schlechter kann's nicht werden und wenn die Einstellung richtig war dann ist eine kleine Sensation möglich.

Und so kam es auch, Sonntag ging die Taktiv voll auf und die Mannschaft belegte mit 17 Punkten den zweiten Tagesrang hinter den späteren Weltmeistern Serbien, die übrigens vom aktuellen Feeder-Weltmeister Attila Erdai betreut wurden. Markus Balogh schaffte im ungeliebten, weil am Vortag gleichen Sektor B die 1 (Vortag 14). Mit zwei 2ern (Händler, Reischauer ) und zwei 6ern (Hatzmann, Weber) war die Sensation aus österreichischer Sicht Perfekt. Yes, yes, yes, we can! Vergessen der Frust des Vortages und in der Endabrechnung ein respektabeler 11. Platz, was für eine Aufholjagd nach dem ersten Tag! Szillard glücklich über die Bronzemedaille seines Teams im O-Ton: "Wenn Euch das gestern auch gelungen wäre, wärt ihr Weltmeister, hättest Du mich Freitag gefragt hätte ich mein Geld auf Euch gesetzt". Was für ein Statement von einem der besten Angler Ungarns. Danke dafür.

Weltmeister wruden letztendlich die Serben mit einer astreinen Performance am Sonntag (1. Platz mit 16 Punkten), vor den Slowenen und Ungarn. Die favorisierten Italiener finden sich auf dem Heimgewässer auf Platz 9 wieder und England gar erst auf der zweiten Seite und auf Platz 17. Bemerkenswert auch der Teilnehmerrekord, erstmals nahmen 29 Teams aus aller Welt - das kann man mit einer Mannschaft aus Südafrika und einer aus Cypern ruhig behaupten - teil. Die Beliebtheit dieses Bewerbes steigt von Jahr zu Jahr und kommendes Jahr geht's dann nach Slowenien, mal sehen ob's dann 30 sind.

An dieser Stelle Gratulation an das Team Triple A Milo und die ganze Entourage, gut gearbeitet, tolles Ergebnis, auch wenn der Traum geplatzt ist, Ihr habt' Euch nichts vorzuwerfen, weiter so.

Franz Artmüller

Ergebnisse vom ersten Tag

Endergeniss

 

 




Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Juli 2013 um 16:18 Uhr
 
59. WM der Nationen in Uherske Hradiste, CZ PDF Drucken E-Mail
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Montag, den 17. September 2012 um 09:04 Uhr

Das Endergebnis

Wie immer ist der Sonntag für die Kapitäne der härteste Tag. Neben der Aufarbeitung der Vortagesergebnisse ist vor allem der Open Draw - also die offene Ziehung - die größte Herausforderung. Bei 37 Nationen heißt das es müssen 185 Angelplätze einzeln gezogen werden. Durch das aussortieren der Eckplätze vom Vortag und der während der Ziehung gezogenen Eckplätze dauert das eine schöne Weile. Entsprechend begann das Captains Meeting bereits um 6 Uhr. An diese Stelle unser aller Dank an die beiden selbstlosen Kapitäne der diesjährigen WM-Mannschaft, Sigi Humpl und Andy Steyrer.

Ich möchte aber auch die zahlreichen Helfer besonders hervorheben, die es uns ermöglicht haben in allen Sektoren eine perfekte Betreuung der Angler zu gewährleisten. Bei dieser WM wären auf Grund der Aufteilung der Sektoren zwei Kapitäne auf verlorenem Posten gestanden. Mein besonderer Dank gilt daher natürlich auch Christoph Hatzmann und Stefan Reischauer, sowie Günther Gatterbauer und Christian Michalec. Ohne Eure Hilfe wäre vieles nicht möglich gewesen. Danke auch an die Schlachtenbummler, die sich die WM vor der Haustür nicht entgehen ließen.

Am zweiten Tag ging es uns, gleich vorweg, nicht besodnder gut. die verhältnisse hatten sich gewandelt - wie immer- aber noch einmal zusätzlich langsameres und aufklarendes Wasser machten die Bedingungen noch schwiereiger. In den meisten Sektoren waren nach einer Stunde nicht einmal mehr Lauben zu erbeuten, zumindest nicht mehr an der Oberfläche. In diesen schwierigen Bedingungen haben sich dann letzendlich wieder die Nationen mit der meisten Erfahrung und dem kleinen Quentchen Glück, das halt auch immer nötig ist durchgesetz. Der Sieger war eindeutig, aber dahinter hat's ganz schön rumort. Die Ergebnisse kann man sich auf der Website www.fishingclub.cz ansehen. Danke an alle Angler, die in dieser Woche alles gegeben haben und Samstag auch entsprechend belohnt wurden. Zwei Sektorensiege bei einer WM hatten wir schon einige Zeit nicht mehr. Die ersten Tage der heurigen WM und EM haben uns wieder in den Bereich der durchaus ernstzunehmenden Gegner gebracht. Danke an alle die hier ihre Freizeit und letzendlich auch ihr Geld investieren um Österreich auf der internationalen Bühne würdig zu vertreten. Bitte weiter so in eurem Engagement.

Nun zu den Endergebnissen. Mario Litschls super Leistung vom Sonntag mit einem zweiten Sektorplatz wurde in der Endabrechnung leider nur mit dem undankbaren 4. Platz belohnt. Dank des Organisators, durfte er aber auf die Bühne der Siegerehrung und bekam einen Preis des Veranstalters überreicht. Eine noble und faire Geste, die auch bei den Mannschaften wiederholt wurde. Wo Serbien, wie auch Mario, Punktegleich aber mit weniger Gewicht auf dem undankbaren 4. Platz landete. Für uns wurde es auf Grund der Enge der Ergebnisse letztendlich nur der 15. Platz, wobei ich hier betonen möchte, dass 15. von 37 ausgezeichneten Mannschaften eine durchaus respektable Leistung ist! Die Leistungsdichte ist in der modernen Friedfischangelei enorm. Und träumen durften wir ja nach dem ersten Tag noch, leider hat uns dann die Realität eingeholt. Trotzdem ein achtbares Ergebnis und alle unsere Angler können getrosten sagen, dass sie zu den Top 100 der Welt gehören. Das ist zwar nur ein kleiner Trost, aber wir hatten Großes vor und es hat halt nicht funktioniert, that's life.

Auf ein neues in Polen, dem Ort der nächstjährigen WM, diese Gewässer sollten uns ja auch liegen, mal sehen was dann rauskommt. Dieses Jahr endete es mit Polen als Weltmeister, eine bessere Werbung für die nächstjährige Heim-WM hätte die Mannschaft nicht machen können! Tschechien erreichte bei der Heim WM Silber, Gratulation und Respekt. Frankreich machte mit einer überragenden Leistung am zweiten Tag noch Bronze und den Serben blieb nach einer sehr starken Leistung an beiden Tagen leider nur der undankbare 4. Platz (die haben nach Platz 2 am Vortag auch von größerem geträumt!).

In der Einzelwertung machte das Rennen der Engländer Sean Ashby mit überzeugenden 2 Punkten, vor Sergey Fedorov aus Russland mit 3 Punkten und Stephane Pottelet aus Frankreich, ebenfalls 3 Punkte. Auf Platz 4 unser Mario Litschl ebenfalls mit 3 Punkten!

Es war eine schöne, wenn auch schwierige WM und abschließend Gratulation an die Sieger, Respekt vor den Leistungen jedes Einzelnen, Dank an die Organisation und eines sei gewiss: Polen wir kommen und dann werden die Karten neu gemischt.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Juli 2013 um 16:13 Uhr
 
59. Nationen WM, Uherske Hradiste, CZ PDF Drucken E-Mail
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Samstag, den 15. September 2012 um 18:44 Uhr

1. Bewerbstag - Samstag, 16. 9. 2012

Wetter ist o. k., Wasser langsamer als am Vortag, aber immer noch flott. Das los hat uns Platzziffer 16 beschert, damit ergab der Schlüssel: A 16, B 31, C 2, D 8, E 23. Wie erwartet in allen Sektoren der Strecke, der dominante Fisch die Laube. Sektorenweise mit wechselnden Stärken, da das in UH beliebte Licht und Schattenspiel hier ein wenig mitspielt. Trotzdem arbeiten alle Angler konzentriert und nach einer Stunde liegen wir im Mittelfeld, Lauben zählen in allen Sektoren. Nach Stunde zwei selbes Bild. In Stunde drei beginnt sich das Blatt zu wenden, in den Sektoren D und E beissen die ersten Grundfische. Markus Balogh lässt mit pmanenten Brassenfängen aufhorchen. Aber auch im B-Sektor tauchen die ersten grundfische auf und Mario litschl verwertet Biss um Biss. Kündigt sich hier eine kleine österreichische Sensation an? A nach wie vor im Mittelfeld und Laube um Laube arbeitet sich Kurt Hafner nach oben. Sebastian Händler fängt, und unser Floh, Florian Terdy ebenso.

Geteilte Sektoren heißt wir haben 18 Gegner in jedem Sektor. Die Devise war, wenn irgend möglich nicht höher als 10, niederer jederezit gerne. Das Ergebnis:

Sektor A: Kurt Hafner - Platz 10, 2.018 Gramm

Sektor B: Mario Litschl - Platz 1, 5.562 Gramm

Sektor C: Florian Terdy - Platz 7, 3.419 Gramm

Sektor D: Sebastain Händler - Platz 9, 2.668 Gramm

Sektor E: Markus Balogh - Platz 1, 11.037 Gramm

Auftrag erfüllt, alle unter 10, und mit den Bonusergebnissen stehen am Ende des Tages 28 Punkte auf dem Zähler, das bedeutet in der Wertung Platz 5 Punktegleich mit unseren deutschen Freunden, aber diesmal haben wir ein wenig mehr Gewicht ;-).

Wertung der Nationen nach dem ersten Tag:

1. Polen 19 Punkte, 23.149 Gramm

2. Serbien 19 punkte, 21.113 Gramm

3. Belgien 24 Punkte, 22.775 Gramm

4. Frankreich 24 Punkte, 19.638 Gramm

5. Österreich 28 Punkte, 24.704 Gramm

6 Deutschland 28 Punkte, 23.870 Gramm

Rest online auf der Website der WM: www.wch2012uh.cz

 
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Donnerstag, den 13. September 2012 um 10:03 Uhr

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Die Trainingssessions

Montag, 10. 9. 2012

Gleich vorneweg, Wasser ist extrem langsam und entsprechend heikel und vorsichtig sind die Fische. Nur Lauben scheinen in allen Lagen vorhanden zu sein. Heute ließ sich aber auch der eine oder andere Grundfisch verführen. Heikel, ist der Begriff mit dem man eigentlich die ganze Situation umschreiben kann.

Dienstag, 11. 9. 2012

Gleichmäßig gute Fangergebnisse, wobei wir hier von Fängen im Bereich von 3 - 5 kg sprechen. Die Brassen zeigen sich extrem beißunwillig. Uherske war zwar schon immer heikel wenn das Wasser langsam war, aber diesmal erscheint es extrem.

Mittwoch, 12. 9. 2012

Die einzige Konstante sind nach wie vor die Lauben, davon kann man am Grund auch größere Exemplare fangen. Grundeln bis max. 8 cm sind zu Hauf vorhanden, allerdings sind die Jungs mehr Qual als Segen. Auf unserem Abschnitt ist mit Grundfischen fast nichts zu machen, es wird zwar vereinzelt gefangen, aber das sind eher Zufälle. Ich teste mal mit der Feeder ob die Fische da beissen, aber die einzige Ausbeute bleiben besagte Grundeln, die auf Match und Bolo das Leben schwer machen, da sie sich auf jeden Köder stürzen, der vorbeikommt. Am Nachmittag trübt es ein, Regen kündigt sich an und mit ihm heftiger Wind. Um 18.00 geht mal kurz die Welt unter und von da an regnet es sich richtig ein.

Donnerstag, 13. 9. 2012

Ob die "13" eine Glücks- oder Unglückszahl ist darüber mag man streiten. Der 13. ist jedenfalls ein Regentag wie er im Buche steht. In der Nacht gab's teils heftige Niederschläge und nun regnet's wie im schönsten Salzburger Sommer, nur das die Lufttemperaturen auf 10 Grad zurückgegangen sind. Ein Wetter zum im Bett bleiben. Streckenbesichtigung ist trotzdem angesagt, schauen ob sich die Niederschläge auswirken, und vor allem wie. Noch kann man nicht viel sagen, aber morgen wird's sicher ein wenig mehr Wasser geben und die Farbe wird sich ändern. Ob das positiv ist wird man erst sehen. Heute ist die große Eröffnung der WM, wird sicher eine recht feuchte Angelegenheit. Aber für morgen ist ja schon wieder Wetterbesserung angesagt.

Freitag, 14.9.2012

Abschlusstraining bei mäßigem aber zumindest trockenem Wetter. Nach den Regenfällen vom Vortag eine richtige Wohltat. Wir haben eine Eckbox im B-Sektor. Die Erwartungen waren hoch, aber die Realität hielt leider nicht stand. Keine Grundfische, trotz trübem schnellen Wasser, oder vielleicht gerade deswegen. Lauben als Konstante und im Strömungsschatten am Ufer kleine Aitel, das ist's. Mal sehen wie sich der Bewerbstag entwickelt. Wasser wird langsamer, aber wieviel ist hier die Frage.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 15. September 2012 um 18:44 Uhr
 
Feeder WM in Belgien 2012 - Ergebnis PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, den 10. Juli 2012 um 19:25 Uhr

Die meisten haben es bereits vernommen, wir haben unseren 6. Platz gehalten, trotz wiedriger Umstände. Nicht gerade vom Losglück beseelt hat es ausgerechnet den Urheber unseres Mannschaftserfolges - Andy Zettl - am schlimmsten getroffen, mit D 6 hat er wohl den schlechtesten Platz auf der ganzen Strecke erhalten. Trotzdem fünf Stunden lang alles gegeben, wurde aber leider nicht belohnt. An dieser Stelle möchte ich aber mal all den guten Geistern danken, die zusammen diesen Erfolg erst möglich machten. Meinem Co-Kapitän Franz Mayer, Christian Lenz vom Mosella Team, Heinz Wagner unserem Koch und Ruhepol, der uns mit seinen Kochkünsten das Leben im Land der Frittierer und Minimalisten wirklich versüsste. Arthurs Vater, der anreiste und gleich integriert wurde, indem er sofort einen Sektor zum Schreiben zugeteilt bekam und last but not least, Liesl Hackl, die in ihrer abgeklärten und durch Jahrzehnte gestählte Art im Umgang mit Anglern für den weiblichen Touch und die nötige Moral sorgte.

Durch diese Kombination und die vorzügliche Teamarbeit war der Erfolg - und als solchen können wir es getrost bezeichnen - erst möglich. Jeder Angler hat all seine Erfahrung eingebracht und sofort wenn er etwas entdeckt hat, dies an die Kapitäne weitergegeben, die es wiederrum an die Angler in den anderen Sektoren weiterleiteten. Hier mein Dank an die Aktiven für's Umsetzen der Ideen, für die Disziplin und vor allem für die Kameradschaft, ihr wart wirklich ein Nationalteam!

Mit guten Ergebnissen und wieder einigen Teilerfolgen haben wir die Feeder WM 2012 in Belgien abgeschlossen. Wir haben viele neue Freunde in den benachbarten Ländern und auch jenseits der Meere gefunden und über Kurz oder Lang werden wir alle davon profitieren. Denn nur die internationale Gemeinschaft kann unser heißgeliebtes Hobby für die Zukunft sichern. Unsere Freunde aus Südafrika haben unter anderem bestätigt, dass die kommende WM dort stattfinden wird!

Nun aber zum Sonntag, der gleich mal mit Regen begann. Arthur's Ruf im A-Sektor nach mehr Regen wurde prompt erhört und damit goss es in den ersten 1 1/2 Stunden recht heftig. Die ganze Strecke war noch viel "elektrischer" als am Vortag - keine Überraschung. Trotzdem hatten nach zwei Stunden die meisten unserer Angler bereits zumindest eine große Brasse im Kescher. Die kleinen Erfolge: Arthur Peer hat im A-Sektor seinen deutschen Konkurrenten, der noch am Vortag dort eine 1 schrieb, hinter sich gelassen und auch noch den belgischen Kollegen. Toni Kasper hat zwar heute im Sektor B das Match gegen seinen Lieblingsgegner Steve Ringer knapp verloren, aber die Belgier und Holländer (Mannschafts Weltmeister!) hinter sich gelassen. Peter Hackl hat es im C-Sektor heute nicht geschafft den amtierenden Weltmeister aus der Ukraine zu schlagen, aber dafür außer dem Ukrainer und dem Holländer alle anderen, unter anderem Tom Pickering aus England. Sektor D bestrafte Andy Zettl mit einem Notprogramm auf D 6, einem Platz wo schon am Vortag nichts gefangen wurde, beim Auftaktangeln im April und bei einem großen Feederbewerb im Juni - Darren Cox hat mir bestätigt, dass das mit Abstand der schlechteste Platz am ganzen Gewässer ist, obwohl optisch ist er - als einziger Platz mit einer Stiege versehen - einer der schönsten. Aber wie so oft täuscht die Optik. Kurt Angerer hatte im E-Sektor verschärfte Bedingungen, links den Holländer, rechts den Belgier - beide geschlagen! Und der Holländer war niemand geringerer als Peter van der Willik, einer der besten Feeder Angler der Niederlande (Spitzname Peter der Wurm). Und für Dean Barlow aus England war's auch ganz knapp, lediglich 62 Gramm war er in Front.

Mit den Wenn und Abers wäre sicher noch mehr drinnen gewesen, aber leider kann man die nicht zur Waage bringen und es macht auch keinen Sinn hier etwas nachzutrauern. Für meinen Teil hat die Mannschaft eine überzeugende Leistung abgeliefert, die Hoffnung für die Zukunft macht und mit den Rängen 8, 9, 22 in der Einzelwertung der 110 besten Feeder-Angler der Welt ein deutliches Lebenszeichen des österreichischen Angelsports abgegeben.

Ich danke nochmal den Aktiven, den Helfern und den Unterstützern, sowie der Firma CM-Lockstoffe für alles was ihr für uns getan habt.

Franz Artmüller, Kapitän des Feeder Nationalteams 2012.

Feeder WM 2012 - Watersportbaan - Ghent - Belgium:

Weltmeister 2012 - Die Niederlande, vor Ungarn und England

Einzelweltmeister Attila Erdei aus Ungarn, vor Arnout Van der Stadt aus den Niederlanden und Andreas Caruso aus Italien

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Juli 2012 um 20:23 Uhr
 
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