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6-Nation Friendship Tournament - Austria 2013 PDF Drucken E-Mail

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6-Länder Freundschaftsangeln 2013 - Österreich

Als letztes Land der sechser Serie ist laut Reglement Österreich der Austragungsort. Lange vor der Veranstaltung die am 5. und 6. Juli 2013 über die Bühne ging beschäftigte sich der Vorstand mit dem Austragungsort. Wir wollten unter allen Umständen den Bewerb in Österreich durchführen, nur wo war hier die berechtigte Frage. Am Veranstaltungsort des letzten in Österreich abgehaltenen Treffens war es mittlerweile durch den zunehmenden Tourismus unmöglich geworden mitten im Sommer solch eine Veranstaltung durchzuführen. Alternativgewässer standen nicht wirklich viele zur Verfügung und so hatten wir auch schon einen Karpfenteich im Auge als uns Freund Zufall in Form von Peter Kasparek zu Hilfe kam. Angeboten wurde die Große Tulln, der ansässige Fischereiverein wäre interessiert und gewillt das Gewässer zur Verfügung zu stellen.

Besichtigung - Begeisterung - erste Besprechung - Einigung und reichlich vorhandene Infrastruktur, die Entscheidung war gefallen und goldrichtig wie sich herauskristallisieren sollte. Nach aller Vorfeldorganisation und allen Hochwasserunbillen die uns ja noch in Erinnerung sind war es dann soweit, Freitag den 28. Juni letzte Besprechung mit dem Fischereiverein und seinen Proponenten, letzte Besichtigung, das schaut echt gut aus. Ab Sonntag ist unsere Mannschaft vor Ort und auch die ersten Länder reisen bereits an. Montag startet die Trainigswoche mit freien Trainings, neben unseren Jungs sind die Holländer und die Luxemburger bereits auf der Strecke. Dienstag gesellen sich dann die Italiener und die Schweizer hinzu. Die Deutsche Mannschaft wird erst Mittwoch kommen, da durch die Hochwasserunbillen das ursprünglicheTeam absagen musste und ein Ersatzteam nominiert wurde. Als die Truppe dann eintrifft großes Erstaunen, eine wirklich junge Mannschaft, respekt.

Bereits in den Trainingssessions zeigt sich, dass das Gewässer nicht einfach zu beangeln ist, aber die Fische die gefangen werden sind wirklich wunderschön. Mehr als 15 verschiedene Fischarten wurden gefangen. Ab Mittwoch wurde dann in den Boxen trainiert. ein Wechselschlüssel stellte sicher, dass jede Mannschaft mal am Ende der Strecke, mal in der Mitte angelt. Eine Besonderheit der österreichischen Gastfreundschaft erstaunte die Teams wurde aber positiv überrascht aufgenommen. Die Mannen um "Ritschi" den Obmann des FV Langenrohr versorgten die in brütender Hitze trainierenden Teams mit Getränken und Wurstsemmeln zur Stärkung, ausgeführt mit einem alten Steyer Traktor.

Das Come together der Teams war für Mittwoch Abend bei der Fischerhütte des FV Langenrohr anberaumt und endete nach der Begrüßung durch den Vizebürgermeister der Gemeinde Herrn Gerhard Figl und dem Obmann des FV Langenrohr Richard "Ritschi" Kölndorfer und last but not least dem Präsidenten der AM-AA mit einem gemütlichen Grillabend, der allgemeinen Anklang fand.

Am Freitag dann der erste Bewerbstag. Wetter prächtig, Strecke wie bei einer WM und zahlreiche interessierte Zuseher. Professionell gehen die vier Stunden über die Runden und es wird überall gefangen. Nicht übermäßig aber wenn dann oft richtige "Kaliber". Thijs Lupsen vom holländischen Team beispielsweise landet eine Brasse mit gut und gerne 4,5 Kilogramm. 2 gute 3 Kilo Brassen finden sich ebenfalls unter den gefangenen Fischen. Rußnasen mit einem Kilo und darüber sind hier ja schon fast Standard. Die Wertung des ersten Tages ieht das deutsche Team um einen Punkt - also denkbar knapp - vor dem österreichischen, die wiederum das höchste Gesamtgewicht aufweisen. Den Grundstein dazu legt Thomas Trummer auf A1 mit erstaunlichen 14.990 Gramm. Die Wertung ist im Gesamten sehr eng. Alle Teams sind bei einem erfolgreichen zweiten Tag noch in der Lage den Wettbewerb für sich zu entscheiden. Dementsprechend Erwartungsvoll verlassen die Angler die Strecke.

Samstag, neuer Tag neues Spiel. 6 Uhr Captains Meeting. Ich komme in Langenrohr an und "Ritschi" empfängt mich mit: "Das musst Dir anschauen". Blick auf's Wasser und - oh Gott, was ist denn da geschehen? Kaffebraun präsentiert sich die Große Tulln ("Wasser Farbe wie Capucciono" bemerkt ein Teilnehmer). Unwetter im Bereich Altlengbach, Neumarkt haben dort die Keller geflutet und das Wasser tiefbraun gefärbt. Das wird heute ganz schwierig. Die Auslosung im Verfahren Open draw, wo jeder Sektor einzeln gezogen wird, ergibt das best Los für die Niederlande. Und einen Kracher, drei der 1er vom Vortag sitzen im gleichen Sektor. Dann kam's wie nicht erhofft aber befürchtet. Durch die unglaublichen Bedingungen wurden auf der ganzen Strecke nur zwei Fische gefangen. Einer der Fänger war Alexander Zehetner, der Michael Leitner nach dem Vortag im österreichischen Team ersetzte und damit den österreichischen Sieg fixierte. Der Andere wurde von Thijs Lupsen gefangen, der sich damit mit der Platzziffer 2 den Geamtsieg im Einzel sicherte. Fischkontakt gab es noch bei den Holländern, Luc der Werd auf E 6 hatte eine Brasse an der Flosse gehakt, die allerdings vor dem Kescher verloren ging. Sein Schicksal teilten Peter Kasparek mit einer Barbe und Hubert Aigner mit einer Brasse. Marvin Rust kontaktierte zwei Minuten vor Schluss noch einen gewaltigen Fisch, denn er allerdings nicht rechtzeitig landen konnte und der sich dann nach über zwei stündigem Drill auch noch mit Schnurbruch verabschiedete ohne einmal preisgegeben zu haben welcher unermüdlichen Gattung er angehört.

So gelang es Österreich in heimischen Gewässern den Freundschaftswettbewerb für sich zu entscheiden, auf Platz zwei landete die junge deutsche Truppe und auf Platz drei die Niederlande.

Da Abschlussbankett fand bei einer österreichischen Institution, dem Heurigen "Zur Reblaus" der Familie Schmatz in Langenrohr statt. Dort wurden die Ehrengaben und die Erinnerungsmedaillen verteilt und bei einem österreichischen Buffet der Abend kulinarisch abgeschlossen. Alle unser Gäste fühlten sich offensichtlich wohl, neue internationale Freundschaften wurden geschlossen und Österreich wird in guter Erinnerung bleiben. Mit unserem Bewerb ist der laufende Zyklus abgeschlossen. Diesen konnte drei mal die Niederländische Equipe für sich entscheiden, zwei mal war Österreich erfolgreich und einmal Italien. Die neue Serie beginnt kommendes Jahr wieder in Luxemburg, wir sehen uns dann an der Mosel wieder.

Ergebnisse des 6-Nations Friendship Tournament

Aktueller Zeitungsbericht in der NÖN - mit kleinen Unschärfen

Für alle die den bericht aufheben möchten hier zum Download

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. April 2014 um 19:27 Uhr
 


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